Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der AusOnline Soforthilfe (nachfolgend "Auftragnehmer") und ihren Kunden (nachfolgend "Auftraggeber") für die Erbringung von Pannenhilfe- und Abschleppdienstleistungen.
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Leistungen, die der Auftragnehmer für den Auftraggeber erbringt. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
2. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch die mündliche (telefonische) oder schriftliche Beauftragung durch den Auftraggeber und die Annahme durch den Auftragnehmer zustande. Mit der Beauftragung erkennt der Auftraggeber diese AGB an.
3. Leistungsumfang
Der Leistungsumfang richtet sich nach der bei der Beauftragung getroffenen Vereinbarung. Der Auftragnehmer erbringt Pannenhilfe mit dem Ziel, die Fahrbereitschaft des Fahrzeugs vor Ort wiederherzustellen. Ist dies nicht möglich oder nicht sinnvoll, wird ein Abschleppdienst angeboten. Die Entscheidung über die zu treffende Maßnahme obliegt dem Fachpersonal des Auftragnehmers. Der Auftraggeber wird über die notwendigen Maßnahmen und die voraussichtlichen Kosten informiert.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die auf unserer Preise-Seite veröffentlichten oder die im Einzelfall vereinbarten Preise. Die Preise verstehen sich in Euro (€) und beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer. Die Zahlung ist sofort nach Leistungserbringung fällig und kann in bar oder mit den vom Techniker akzeptierten Karten (Bankomat, Kreditkarte) erfolgen. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, eine Vorauszahlung zu verlangen.
5. Pflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung relevanten Informationen korrekt und vollständig anzugeben (z.B. genauer Standort, Fahrzeugtyp, Art des Schadens). Er hat den Anweisungen des Personals des Auftragnehmers Folge zu leisten, insbesondere was die Absicherung der Pannenstelle betrifft. Der Auftraggeber muss den Zugang zum Fahrzeug gewährleisten.
6. Haftung
Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die durch seine Mitarbeiter vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht werden. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, sofern es sich nicht um die Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten (Kardinalpflichten), Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit handelt. Für bereits vor dem Einsatz vorhandene Schäden am Fahrzeug wird keine Haftung übernommen. Der Auftragnehmer haftet nicht für den Verlust von im Fahrzeug befindlichen Gegenständen. Dem Auftraggeber wird empfohlen, Wertsachen vor dem Abschleppen aus dem Fahrzeug zu entfernen.
7. Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt, die dem Auftragnehmer die Leistungserbringung wesentlich erschweren oder unmöglich machen (z.B. extreme Wetterbedingungen, unpassierbare Straßen, behördliche Anordnungen), berechtigen den Auftragnehmer, die Erfüllung seiner Verpflichtungen um die Dauer der Behinderung und eine angemessene Anlaufzeit hinauszuschieben. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber unverzüglich über den Eintritt eines solchen Ereignisses informieren.
8. Stornierung
Storniert der Auftraggeber den Auftrag, nachdem der Techniker bereits auf dem Weg zum Einsatzort ist, behält sich der Auftragnehmer das Recht vor, eine Stornogebühr in Höhe der Pannenhilfe-Pauschale zu berechnen, um die entstandenen Kosten für die Anfahrt zu decken.
9. Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet die personenbezogenen Daten des Auftraggebers zweckgebunden und gemäß den gesetzlichen Bestimmungen. Detaillierte Informationen sind der Datenschutzerklärung zu entnehmen.
10. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist Klagenfurt, sofern der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
11. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: März 2026